Erkenntnisse zum möglichen Impfstoff gegen Covid-19

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat gemeinsam mit anderen globalen Gesundheitsakteuren eine historische Initiative zum Kampf gegen das Coronavirus gestartet. Ziel der von UN, EU und der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung ins Leben gerufenen

"Global Response"-Initiative ist es, die Entwicklung, Produktion und gleichberechtigte Verteilung von Impfstoffen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für Covid-19 zu beschleunigen.

Globale Bewältigung der Pandemie

Am 4. Mai fand dafür eine Geberkonferenz statt, die die EU organisiert hat. Regierungen von über 40 Ländern haben auf der Konferenz ihren finanziellen Beitrag zur Unterstützung im Kampf gegen das Coronavirus verkündet. Am Ende kamen 7,4 Milliarden Euro zusammen. Die Initiative will alle internationalen Bemühungen bündeln, um Diagnostika, Medikamente und Impfstoffe gegen Covid-19 zu erforschen, zu produzieren und anschließend gerecht zu verteilen.

Deutschland beteiligt sich mit 525 Millionen Euro direkt an der Geberkonferenz zur "Global Response"-Initiative. Weitere 1,3 Milliarden Euro dienen Projekten für die globale Gesundheit. Dabei geht es speziell um die Unterstützung der globalen Allianz für Impfstoffe und Immunisierung, Coalition for Epidemic Preparedness Innovation (Gavi) und die Verbesserung von Gesundheitssystemen in vielen Ländern des Südens.    

Finanzmittel für Global Fonds und Global Citizen

Weitere 383 Millionen kündigte Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Videobotschaft zur virtuellen Geberkonferenz "Global Goal – Unite for Our Future" am 27.Juni 2020 an. Mit den zusätzlichen Mitteln wird Deutschland den Krisenreaktionsmechanismus des Globalen Fonds (150 Millionen Euro) und das "Resilience and Relief Response Network" von Global Citizen (233 Millionen Euro) unterstützen.

Bei "Global Goal – Unite for Our Future" handelt es sich um die Folgekonferenz zur virtuellen EU-Geberkonferenz "Coronavirus Global Response" vom 4. Mai zur Umsetzung einer Zusage der G20. Gastgeber der Konferenz sind die EU-Kommission und die Nichtregierungsorganisation "Global Citizen". Die Bundeskanzlerin ist Co-Gastgeberin.


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