Entschlossenes Handeln in der Corona-Pandemie

Europa muss die Herausforderung durch das Corona-Virus gemeinsam angehen und die Ausbreitung verlangsamen. Es muss alles getan werden, um die Bürgerinnen und Bürger in Europa zu schützen und die Krise zu bewältigen. Gleichzeitig müssen auch die europäischen Werte und Errungenschaften geschützt werden. Daher ist ein gemeinsames Vorgehen in der Krise und eine Koordinierung innerhalb der EU immens wichtig.

Krisenbewältigung auf der Tagesordnung

Der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, hat das Treffen einberufen und fünf Themenbereiche auf die Tagesordnung gesetzt: 

  • die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus
  • die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sowie die Beschaffung und Bereitstellung notwendiger medizinischer Ausrüstungen wie Masken, Schutzanzüge
  • den Stand der Forschung zur Entwicklung von Medikamenten und eines Impfstoffes gegen COVID-19
  • die Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Folgen von COVID-19 zu minimieren
  • den Stand der Rückholungen aller Europäerinnen und Europäer in ihre Heimatländer und gegebenenfalls weitere gemeinsame Maßnahmen

Gemeinsam wirtschaftlichen Herausforderungen begegnen

Ein Schwerpunkt der Gespräche wird auf den wirtschaftlichen Folgen des europaweiten Ausbruchs von COVID-19 liegen. Um diesen zu begegnen, ist entschlossenes, gemeinsames Handeln notwendig.

Deutschland leistet einen erheblichen Beitrag zur Stabilisierung der deutschen und europäischen Wirtschaft. Diese Woche haben die Bundesregierung und auch die Länder Maßnahmen in einem nie dagewesenen Umfang auf den Weg gebracht. Millionen von Beschäftigten und Unternehmen werden diese Maßnahmen zugutekommen.

Auch gibt es eine Reihe von europäischen Initiativen, beispielsweise die "Corona Response Investment Initiative" der Kommission, die den Mitgliedstaaten die Mobilisierung von EU-Haushaltsmitteln aus den Strukturfonds erlauben soll oder zusätzliche Aktivitäten der Europäischen Investitionsbank.


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